Konzept

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„Freiheit bedeutet nicht, dass man tut, was man will, sondern Meister seiner Selbst zu sein.“ — Maria Montessori

Die moderne Hirnforschung konnte in zahlreichen Studien zeigen: Nachhaltiges Lernen ist mehr als das Aneignen reinen Faktenwissens. Schule ist daher längst kein Ort mehr, an dem lediglich Fächer unterrichtet werden, sondern ein sozialer Lebensraum, also ein Ort, an dem sich Menschen begegnen und inspirieren, voneinander lernen und miteinander wachsen. Dabei prallen unweigerlich unterschiedliche Biografien, Lebenswelten und Problemlagen und damit verbunden unterschiedliche
Erwartungen und Ansprüche der Kinder und Jugendlichen, Pädagogen und Eltern aufeinander.

In diesem Spannungsfeld verstehen sich unsere Schulsozialarbeiter in erster Linie als Entwicklungsbegleiter, Anwälte und (Ansprech-)Partner der Kinder und Jugendlichen sowie als Vermittler zwischen den verschiedenen Parteien. Unsere Schulsozialarbeiter sind überzeugt davon, dass Kinder und Jugendliche all das, was sie zur Bewältigung persönlicher und schulischer Krisen und Konfliktsituationen brauchen, bereits in sich tragen. Es ist ihnen daher eine Herzensangelegenheit, die Kinder
und Jugendlichen im Rahmen einer vertrauensvollen und wertschätzenden Beziehungsarbeit an ihre eigene Kraft zu erinnern sowie sie dabei zu unterstützen, die Facetten ihrer Persönlichkeit und die in ihnen steckenden Potentiale zu entfalten und „Meister ihrer Selbst“ zu sein. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit orientieren sich dabei an den Themen und Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen. Damit ist Schulsozialarbeit an jeder Schule und in jedem Schuljahr verschieden
und muss immer wieder neu gedacht werden.